Web Applications im Native-Mantel

Was sich in der Mobile Welt mittlerweile als echte Alternative für die Entwicklung von Apps etabliert hat scheint in den Gedankengängen von Client Application Designern noch nicht durchweg eine Rolle zu spielen: Hybride Software. Was kann man unter einer „hybriden“ Software verstehen? Im Grunde handelt es sich dabei einfach gesprochen um Software, die ohne nennenswerten Mehraufwand im Web, auf dem Client PC, aber auch auf verschiedensten Devices (PC, Tablet, etc.) und verschiedenen Betriebssystemen ausführbar ist. Gerade in sehr heterogenen Systemlandschaften, aber auch bei Unternehmen, die ihren Angestellten die Nutzung von Tablets oder anderen „neuen“ Devices ermöglichen, wird das Kriterium „Lauffähigkeit“ immer relevanter.

„Web Applications sind Saas!“ – Jein.

Wenn wir von hybrider Software sprechen, dann sprechen wir bei aaronprojects meist über Web Applications „im Native-Mantel“. Web Applications werden aktuell vorrangig als Software as a Service angeboten. Das Prinzip hybrid ist aber auch hier anwendbar! Bei uns funktioniert das mit folgender Formel:

AngularJS 
+ Chromium
+ Node.js
= Web App als native Software (z.B. *.exe)

Wir  schreiben also unsere Anwendungen und Frontends auf Basis von AngularJS in Verbindung mit HTML 5 und CSS 3. Mit Chromium und Node.js packen wir unsere Software anschließend ein. Dabei dient uns Chromium als lokaler Webserver, der auf dem Client gehosted und ausgeführt wird und Node.js als eine Art Connector zum lokalen Betriebssystem. Wichtig ist hierbei zudem, dass die Business Logik der Anwendung zentral auf einen Server ausgelagert werden kann. Somit kann sichergestellt werden, dass Updates an der Business Logik sofort auf alle Clients verteilt werden kann. Das macht die lokale Anwendung schlank und vor allem sicher.

Hybride Web Applications – Die Vorteile

Die oben beschriebene Vorgehensweise bietet ganz entscheidende Vorteile bei der Entwicklung von Software Applikationen:

  1. Die Applikation kann gleichzeitig auf einem nativen Client und im Web als Software as a Service angeboten werden.
  2. Eine Codebasis für Native und SaaS – damit viel geringerer Wartungsaufwand.
  3. Hoch flexible Anpassungsmöglichkeiten mit höchster Zeiteffizient über alle Kundengruppen.
  4. Das Deployment von Updates ist hierbei auch im Rahmen von Continous Integration möglich. Der User bekommt Updates sofort und im besten Fall sogar ohne etwas dafür tun zu müssen.

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Ihr Ansprechpartner

Jonathan Freitag

Ich bin Partner bei aaron und kümmere mich vornehmlich um unsere IT Consulting Sparte. Für nachhaltigen Pragmatismus und direkte Kommunikation kann man mich immer begeistern. Ich freue mich über Denkanstöße und Kommentare per E-Mail!