Requirements Engineering – was ist das eigentlich?

Ohne professionelles und durchdachtes Requirements Engineering scheitert Ihr Projekt. Glauben Sie nicht? Dann lesen Sie weiter…

Requirements Engineering ist in der IT-Welt ein alltägliches Aufgabengebiet. Aber nicht jeder kennt sich mit der Thematik aus. Dennoch ist es wichtig, zu wissen, was Requirements Engineering überhaupt ist. Denn richtig im Unternehmen angewendet, kann man damit viel Geld sparen.

Wofür braucht man Requirements Engineering also? Wenn man ein System, also beispielsweise eine Software, entwickelt, ist Requirements Engineering die Basis der Systementwicklung. Der Requirements Engineer analysiert, verarbeitet und steuert die Anforderungen der Stakeholder[1] an ein System. Damit ist er als Inputgeber maßgeblich für die Sicherstellung der Qualität einer Entwicklung verantwortlich.

Wie kommt ein Requirements Engineer an die Informationen, die er braucht? Dazu muss er alle Stakeholder und deren Anforderungen an das Projekt kennen. Nachdem er alle Stakeholder und deren Ansprüche ermittelt hat, kann er dazu übergehen, Übereinstimmungen und Widersprüche zu finden und zu dokumentieren. Der Requirements Engineer fungiert hier also als Schnittstelle zwischen Kunde und Lieferant und stellt sicher, dass beide Parteien die gleiche Sprache sprechen. Über das gesamte Projekt hin werden diese Anforderungen verwaltet, da sich die Anforderungen mitunter verschieben.

Nachdem festgelegt wurde, was das System können soll, wird untersucht, welche Mittel benötigt werden, um das Ziel zu erreichen. Außerdem wird gefragt, ob die zur Verfügung stehenden Mittel überhaupt ausreichen, um das Ziel zu erreichen. Wenn man diese Fragen kennt und stellt, kann man das Unternehmen nicht nur vor Fehlinvestitionen schützen, sondern das Projekt mit größerer Wahrscheinlichkeit zum Erfolg führen. Auch in dieser Phase kann der erfahrene Requirements Engineer als Schnittstellenfunktion agieren. Durch seine Expertise und den Blick für das Ganze kann er Schwachstellen aufdecken, die seitens der jeweiligen Parteien unter Umständen gar nicht identifiziert worden wären.

Im Klartext heißt das, dass der Requirements Engineer Informationen rund um das System sammelt, analysiert, strukturiert, dokumentiert und auswertet. Das Ergebnis seiner Arbeit ist neben einem transparenten, flexiblen und konsistenten Management von Anforderungen die Basis für jegliche wirtschaftliche Budgetierung und Terminierung eines Projekts. Wird das Requirements Engineering gewissenhaft durchgeführt, bleibt das Budget kalkulierbar, da Fehler im System frühzeitig erkannt und behoben werden können. Requirements Engineering stellt die Anforderungen an ein Projekt von Anfang an fest. Dadurch profitieren alle Prozesse, die im Projekt anfallen. Denn wenn man nicht von Beginn an weiß, welche Ziele es im Projekt überhaupt gibt, kann man gar nicht erst effizient arbeiten und die Kommunikation fällt schwer.

Die oben gewählte These ist natürlich überspitzt. Sie haben nun jedoch einen Einblick darin bekommen, welche Risiken versäumtes Requirements Engineering birgt. Man denke zum Beispiel an gewisse Großprojekte im Raum Stuttgart und Berlin.

Um korrekte Anforderungen an ein System zu gewährleisten, muss man sich auf einen Requirements Engineer verlassen können. Mit ihm steht und fällt der Erfolg Ihres Projekts. Setzen Sie auf erfahrene und professionelle Requirement Engineers, die Sie in Ihrem Projekt als Partner unterstützen. Unsere Mitarbeiter stehen Ihnen gerne zur Verfügung.


[1] Stakeholder sind von einem Projekt betroffen oder haben Interesse am Erfolg dessen.

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